24-Stunden-Impro-Marathon
TAGschicht
(Sonntag, den 21. Jänner von 10 bis 23:30 Uhr)
Wenn der TAG beginnt, lösen 13 – zum Teil spontan zusammengewürfelte – Gruppen, die Nachtschwärmer ab und machen sich bereit im Ideenwettstreit gegeneinander anzutreten.
Wir leben nun einmal im Zeitalter der real exisitierenden Castingshow, also rein in den Spaß! Ausgeschrieben ist ein Förderpreis für innovative Improperformance, und den kann sich nur eine Gruppe am Ende abholen.
Wir sind gespannt: Siegen am Ende die Väter und Mütter, die unter der Bezeichnung OIKOS im Alltag mit ihren Kids zusammen auf die Bühne gehen um, wie sie sagen, das „gefordert sein von Eltern“ zu visualisieren?
Oder wird das Carpatheater das Rennen machen mit seinem angeordneten Regelwerk aus spontanen Text- und Bewegungsmustern, die sich aktuell damit beschäftigen, was normal ist und was nicht? Oder bringt der Acceleration Poetry Slam den besten zeitgenössischen Stegreifdichter Wiens hervor?
Die Pallette ist groß und vielfältig und voller Überraschungen.
Wie gesagt: 13 Gruppen, die Geständnisse bearbeiten, zu Frauenzeitschriften assoziieren, Träume wahr werden lassen, ihre Frauengeschichten auspacken, plötzliche Depressions-Syndrom auslösen, Freundschaft mit Puschkin vereinen, und das alles so verpacken, dass es sich erst in der Imagination der ZuschauerInnen zu einer ganz persönlichen Geschichte zusammenfügt.
Ablauf:
ca. 10:50 Uhr:
OIKOS im Alltag (Einreichung Valerie Strassberg)
ca. 11:40 Uhr:
Dreams come true (Einreichung Franz Maurer)
ca. 12:30 Uhr:
Acceleration Slam (Einreichung Wolfgang Lampl)
ca. 13:20 Uhr:
Performance (Einreichung Claudia Bühlmann)
ca. 14:10 Uhr:
„1001 wahrscheinliche Syndrome“
(Einreichung Christina Lederhaas, Joachim Kapuy)
ca. 15:00 Uhr
Wirbulant (Einreichung Susanne Pöchacker)
ca. 15:50 Uhr
Confessiones (Einreichung Charlotte Kaunzner)
ca. 16:40 Uhr
Wilde Texte irrer Typen (Einreichung Bernhuber & Kaschke)
ca. 17:30 Uhr
Carpa.Normal (Einreichung Gerda Schorsch)
ca. 18:20 Uhr
Disziplin und Liebe (Einreichung Barbara Willensdorfer)
ca. 19:10 Uhr
Performance (Einreichung Ursula Scheidle)
ca. 20:00 Uhr
Jens und Thomas (Einreichung Seiwald & Claßen)
ca. 20:50 Uhr
MiMi Goes (Einreichung Suse Lichtenberger)
ca. 21:40 Uhr
Abschlussjam und anschließend Preisverleihung
Kurzbeschreibungen:
Acceleration Slam. Kurzbeschreibg.
Beschleunigungsslam. – Dichter auf der Theaterbühne
Live-Poetry-Slam-Battle:
Eine Form des Dichterwettstreites, bei dem jeder Teilnehmer die gleiche Zeit hat, einen selbstverfassten Text zu lesen bzw. zu performen.
Beim Impromarathon wird jeder Dichtkunstperformer in einer ersten Runde 4 Minuten Zeit haben sich mit seinem selbstverfassten Text selbst zu inszenieren. Nach dieser ersten Runde, mit der wir die Form Poetry Slam etablieren, verändern wir die herkömmliche Dramaturgie des Slams und beschwören eine offene Auseinandersetzung der Kontrahenten abseits des regulären Zeitschemas herauf.
Bernhuber & Kaschke
Wilde Texte Irrer Typen
gelesen, gesungen und gespielt
ein Trash-Literarisches Crossover-Projekt
mit musikalischen Kunst-Griffen (z.B. E-Dur)
sowie darstellerischen Untergriffen
Coaching: Michaela Obertscheider
www.imp-act.at
Carpatheater Carpa. Normal
Eine “ganz normale, kleine Gesellschaft” verhält sich ganz normal, einzelne bis alle rutschen jedoch immer wieder aus der Normalität heraus, um aber auch wieder zurückzukehren und “normal” zu werden.
Improvisationsperformance von Claudia Bühlmann
Aus den Zuschauern werden freiwillige Schreiber bestimmt, die während der Performance zu einem Drama, einer Kurzgeschichte, einem Gedicht oder einer Biografie Szenarios entwerfen.
Confessiones Bekenntnis als theatrale Form
Magdalena Leeb, Charlotte derStern, Anita Zieher und der BOKU Chor Wien
Frei von dem Anspruch an die eine grosse Wahrheit bringt der Zuschauer seine Abgründe, Phantasien oder einfach blanke Lügen zu Papier.
Diese dienen als Inspiration für sowohl erklärende als auch abstrakte Szenen, während der Chor veranschaulicht, bricht, zerstreut, wiederholt, paraphrasiert.
DISZIPLIN UND LIEBE
WOMAN betitelt eine Story mit “Danielle Spera: Mit Disziplin und Liebe geht alles”
Will WOMAN helfen mehr Ordnung und Mitgefühl in die Welt zu tragen, will es generell schlechtes Gewissen erzeugen, will es suggerieren, dass ORF- Journalistinnen die besseren Mütter sind, dass Frauen mit 14 ansehnlichen Monatsgehältern die besseren Chancen zur Organisation ihrer Familien haben…..
5 Künstlerinnen greifen frauenspezifische Botschaften aus Printmedien, Headlines, PolitikerInnenstatements, Werbeclaims etc auf, und assoziieren dazu, um sie in eine neue Form zu bringen.
Mit: Barbara Roth (Werbefachfrau), Katrin Weber (Sängerin), Ilse Riedler (Saxophonistin), Margit Schoberleitner (Percussion) Henriette Konschill (Schauspielerin), Barbara Willensdorfer (Schauspielerin), Helmut Schuster (Schauspieler).
“Dreams come true” ein Improvisationsstück in 4 Akten
Die Improtagonisten – Judith Baumgartner, Thomas Böhm, Jacqueline Leier, Franz Maurer, Sabine Maurer, Gerhard Mölk, Viktor Nedjelik, Hannes Rosner, Laura Skocek, Astrid Szankovich, Musik: Gerald Straus.
· Eine Person aus dem Publikum erzählt auf der Bühne ihren Tagesablauf.
*·*Der Zuschauer erfindet ein alter Ego.
· Das alter Ego träumt.
Seine Träume werden wahr – oder nicht.
www.safran.co.at
Jens und Thomas – Ihr Leben, Ihre Liebe, Ihre Frauen.
Jens Claßen und Thomas Seiwald
zwei mit30er betreten die bühne. im mittelalter wären sie schon tot. trotz allem erlebten ungemach sind sie nun bereit, von ihrem leben, ihrer liebe und ihren frauen zu erzählen, zu spielen, zu singen, zu tanzen.
ein abend zwischen biographie und purer lüge.
MiMi goes
Frauke Steiner, Suse Lichtenberger, Imre Bozoki, Moritz Wallmüller und Gäste
Was hat der Himmel mit dem FC Wolken zu tun, wie verhält sich Utopia zu Urania, und wie vereint sich Freundschaft mit Puschkin?
Die ungewohnte Verbindung zwischen Gebrauchsanweisung, Vers, Aufzählung, Theatertext, Zeitungsbericht oder Kinderreim lässt aberwitzige, oft skurrile, neue Zusammenhänge zwischen den Dingen entstehen.
Die Veranstaltung, die viel Unvorhersehbares entstehen lässt, wird bereichert durch unterschiedliche Instrumente (vom Klavier bis zur Drehleier, von akustischer Gitarre bis zur E-Geige).
WIRBULANT
Keiner von uns hat eine „richtige“ Schauspielausbildung. Dafür haben wir, durch unsere Erfahrungen mit Plabacktheater, jede Menge Erfahrung in der Bearbeitung von „richtigem“ Leben.
Als Inspiration für die Bühnenfiguren verwenden wir Motive, Geschichtsbrocken, persönliche Wünsche und ähnlichen Input der Publikumsgäste, um diese in einer neuen Konstellation und neuen Geschichten auf der Bühne neu leben zu lassen.
1001 WAHRSCHEINLICHE SYNDROME
Die Schauspieler Christina Lederhaas und Joachim Kapuy (Kap Hase) lesen von verschiedenen Theorien, die das plötzliche Depressions-Syndrom auslösen können.
Gesprochene Fragmente aus gesammelten Reportagen aus dem Internet und selbstentworfene Texte begleiten die dargestellten Sequenzen. Die Darstellung schöpft aus den Bereichen des physical theatre, dem Clown und der Stimme. Berichterstattung und Aktion stehen nebeneinander und beobachten sich gegenseitig während des Ablaufs.
Monsterpoesie
Monsterpoesie heißt, Geschichten mit neuen Ansätzen des Improvisierens zu erzählen, heißt, poetische, absurde, geheimnisvolle und berührende Bilder zu erschaffen. Es ist eine Collage aus abstrakten und konkreten Bildern, die sich erst in der Imagination der ZuschauerInnen zu einer ganz persönlichen Geschichte zusammenfügen.
Monsterpoesie ist ein spontanes Cross Over zwischen Gedicht und Drama.
OIKOS im ALLTAG
OIKOS visualisiert das „gefordert sein“ von Eltern vor Zuschauern. Mehrer Eltern zusammen mit ihren Kindern finden sich wieder auf einer Bühne und sind gefordert „ihr Ding durch zu ziehen,“ indem sie versuchen müssen theatralische Vorgaben zu erfüllen.



