Palastica von Carsten Brandau, in Szene gesetzt von Inka Neubert


„kapital vernichten. zahlungsunfähige mietlinge: abgeschafft. nur noch kaufkraft. eigentum. verplichtung.“

Ein heruntergekommenes, fünfstöckiges Mietshaus. Als eines Tages die Tochter des Hausbesitzers mit Kettensäge und Bohrhammer erscheint und mit Abrissarbeiten beginnt, kriegen es die Menschen im Haus mit der Angst zu tun.

Was als vermeintlich naturalistische Milieu-Studie seinen Ausgang genommen hat, entwickelt sich zu einem aberwitzigen Comic-Strip/Splatter-Movie.

Voll schwarzem Humor entwirft „Palastica“ ein ironisches Zukunfts-Horrorszenario: Wie fühlt es sich an, wenn du nicht mehr zählst, weil du nicht mehr zahlst?

Es spielen: Horst Heiß, Julian Loidl, Georg Schubert, Petra Strasser und Agnieszka Wellenger
Rechte: Drei Masken Verlag GmbH München

Probenblog

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Inka Neubert
Inka Neubert arbeitet seit 1997 als freie Regisseurin in Köln, Hamburg, Stuttgart und Paderborn. Sie gründete zusammen mit dem Maler und Ausstatter Alireza Varzandeh das INTEATA, ein freies Theater, dessen künstlerische Leiterin sie seitdem ist. 1997 und 1999 erhielt sie den Kölner Theaterpreis für die beste Theaterproduktion der Freien Szene. 2004 wurde ihre Inszenierung von „Kieselasche“ mit dem Preis des Theaterfestivals THEATERZWANG in Deutschland ausgezeichnet. Seit 2001 ist Inka Neubert Dozentin für Darstellung an der ARTURO Schauspielschule Köln und seit 2008 an der Freien Schauspielschule Hamburg. 2006 brachte sie die Uraufführung ihres ersten eigenen Theatertextes „Vanilla Eis“ am freien Werkstatt Theater Köln heraus. Zuletzt hatte sie im Dezember 2008 am Monsun Theater in Hamburg Premiere mit der Uraufführung des Stücks „Hier“ von Carsten Brandau.