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Buch Wien

Podiumsdiskussion

Orbans Puszta-Populismus – Ungarn auf dem Weg in die Autokratie?

Diskussion

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Eintritt frei, Zählkartenreservierung unter www.buchwien.at

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Über Buch Wien

Ungarn im Jahr 2021: Das ist aus der Sicht kritischer Analyst*innen und Beobachter*innen ein halbautoritärer und von Korruption durchsetzter Staat, in dem Gewaltenteilung, Pressefreiheit und der menschenrechtlich abgesicherte Schutz von Minderheiten immer mehr unter die Räder kommen. Ob Ministerpräsident Viktór Orban und seine Fidesz-Partei antisemitische Kampagnen gegen den Mäzen George Soros vom Zaun brechen oder sexuelle Minderheiten drangsalieren, ob sie kritische Künstler*innen aus kulturpolitischen Positionen entfernen oder Schulbücher von allzu „kosmopolitischen“ Inhalten säubern – die Regierenden in Budapest setzen auf einen nationalkonservativen Populismus, der viele an die autoritären Tendenzen der Horthy-Zeit erinnert.

Wohin steuert Ungarn? Führt Viktor Orbán sein Land in die Autokratie? Macht er endgültig Schluss mit Rechtsstaat und Gewaltenteilung? Spielt der Puszta-Populist weiterhin Katz und Maus mit der EU? Und können Kunstschaffende in Ungarn noch frei atmen?

Teilnehmer*innen: Noémi Kiss (Schriftstellerin), Boris Kálnoky (Publizist), Anton Pelinka (Politikwissenschaftler), György Dalos (Schriftsteller)

Moderation: Günther Kaindlstorfer

Team

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