zum Inhalt springen zur Navigation

Ein Kind unserer Zeit

Von Theater.Wozek

Nach Ödön von Horvath

Über Ein Kind unserer Zeit

„Ich bin Soldat. Jetzt hat mein Dasein plötzlich wieder Sinn! Ich war ja schon ganz verzweifelt, was ich mit meinem jungen Leben beginnen sollte. Die Welt war so aussichtslos geworden und die Zukunft so tot. Ich hatte sie schon begraben. Aber jetzt habe ich sie wieder, meine Zukunft, und lasse sie nimmer los, auferstanden aus der Gruft!“

Ein junger Mann, arbeitslos und scheinbar ohne jede Perspektive, glaubt einen Sinn im Leben finden zu können, indem er sich mit faschistischen Ideen identifiziert und dafür enthusiastisch als Freiwilliger in den Krieg zieht. Jahre später kehrt er als Invalide zurück und verzweifelt an seinem Schicksal, seinen früheren Idealen und seinem Hass gegen die herrschenden Verhältnisse.

Ödön von Horváths Roman “Ein Kind unserer Zeit” schildert eine Problematik, die heute, 71 Jahre nach seinem Erscheinen, immer noch aktuell ist. Das theater.wozek holt diesen berührenden Text und die wundervoll poetische Sprache des Autors mit abwechslungsreichen
theatralen Mitteln ins Heute. “Ein Kind unserer Zeit” – ein Theaterabend, der menschliche Konflikte durch alle Zeiten hindurch am Nerv trifft.

Team

Es spielen
  • Martin Oberhauser
  • Barbara Sotelsek
  • Charly Vozenilek
Bühnenbild
Michael Haller
Licht
Hans Egger
Regie
Karl Wozek
Technische Leitung
Edgar Fontanari
X
zum Inhalt scrollen