Theatermacher*innen2020/21

Susanne Draxler
© Andrea Peller

Susanne Draxler

Studium Theaterwissenschaften an der Universität Wien, Musicalausbildung Performing Academy Wien, Staatliches Diplom im Fach Schauspiel. Als Darstellerin tätig im Prinzregententheater München, Wiener Metropol, Theater der Jugend Wien, Theater Akzent, Theater in der Walfischgasse, KosmosTheater, Ronacher, Theater in der Josefstadt und im Theater an der Wien (Wiener Festwochen). Als Regisseurin im Kosmos Theater Wien, Theater Drachengasse Wien, Kultur Herbst Neubau Wien. Seit 2017 Dozentin für Musikdramatik am “jam music lab conservatory” und seit 2018/19 Laboratories for Music Research/FEMINIST THEATRE PROJECT an der Jam Music Lab University und in der Demokratieküche. Workshops für Kinder und Jugendliche mit den Themenschwerpunkten Diversity, Ausgrenzung, Rassismus, Gender, Demokratische Strukturen, Zusammenleben der verschiedenen Kulturen, Persönlicher Ausdruck, Kommunikation.
Bernd Liepold-Mosser
© Berndi

Bernd Liepold-Mosser

Geboren 1968 in Griffen, Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Wien und Klagenfurt. Promotion 1993. International tätiger Regisseur, Autor, Produzent und Ausstellungsmacher. Zahlreiche Inszenierungen u.a. am Stadttheater Heidelberg, Oldenburgisches Staatstheater, Düsseldorfer Schauspielhaus, Stadttheater Klagenfurt, Theater Regensburg, Landestheater Vorarlberg, TAG Wien, Werk X. Auszeichnungen u.a.: Österreichisches Dramatikerstipendium 2001, Förderungspreis des Landes Kärnten 2007, Rom-Stipendium, Wiener Dramatikerstipendium 2007, Nestroy-Preis 2011, Publikumspreis der „diagonale“ 2012, Werkstipendium der literarmechana 2015, Nestroy-Preis-Nominierung 2016. Lehrtätigkeit an der Universität Klagenfurt, an der er das FWF-Forschungsprojekt „Performing Reality“ leitet. Seit 2020 Intendant des klagenfurtFESTIVAL.
Susanne Lietzow
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Susanne Lietzow

Geboren in Innsbruck. Susanne Lietzow besuchte zunächst eine Modeschule in Wien und absolvierte anschließend ein Studium der Bildhauerei in New York und eine Schauspielausbildung in Innsbruck, wonach sie nach Linz, und anschließend an das Nationaltheater Weimar als Schauspielerin und später als Hausregisseurin engagiert wurde. Seit 1999 inszeniert sie u.a. am Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Stuttgart, Theater Magdeburg, Landestheater Linz sowie am Schauspielhaus und Volkstheater in Wien. Ihre Arbeit wurde unter anderem viermal für den Nestroy-Preis nominiert und zweimal (für „How much Schatzi“ von H.C. Artmann und „Höllenangst“ von Johann Nestroy) damit ausgezeichnet.
Mimu Merz
© Markus Zahradnik

Mimu Merz

Mimu Merz ist ausgebildete Grafikerin, Alumna des Lehrganges Digitale Kunst und Mediengestaltung, Musikerin und Vokalistin im Bereich elektronischer Musik. Seit 2013 verstärkt Textproduktion in deutscher Sprache, seit 2019 Lektorin an der Universität für angewandte Kunst am Institut für Sprachkunst. Auszeichnungen: SKE Jahrespreis 2011, TRACK5 Jurypreis der Schule für Dichtung und Ö1 2014, österreichische Teilnehmerin der Red Bull Music Academy in Tokyo 2015, Startstipendium für Musik und darstellende Kunst (BKA) 2016. Bühnenprojekte in Innsbruck, Salzburg und Wien – u.a. die Produktion “Instant Choir 2.0” im WerkX Petersplatz. Seit 2001 Teil der siebenköpfgen Medienkünstler*innengruppe SOFA23 – 2002 mit einer U19 Prix Ars Electronica im Bereich Freestyle Computing ausgezeichnet.
Gernot Plass
© Georg Mayer

Gernot Plass

Geboren 1966 in Wien, Schauspieler, Autor, Regisseur, Musiker und Komponist. Er absolvierte ein Musik- sowie Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Es folgten Engagements im In- und Ausland (u.a. Stadttheater Klagenfurt, Stadttheater Ulm, steirischer herbst). Vorstandsmitglied der IG Freie Theater, Gründungsmitglied des urtheater. Inszenierungen u. a. am Theater Baden-Baden, Theater Phönix Linz sowie für die Landesbühne Niedersachsen Nord. Gernot Plass ist Gründungsmitglied des TAG und seit der Spielzeit 2013/14 dessen künstlerischer Leiter. Für zwei seiner Inszenierungen (RICHARD 2, DER PROZESS, HAMLET SEIN, MOORLAND, HEINRICH 4, FAUST-THEATER, (EIN) KÄTHCHEN.TRAUM, MACBETH, MEDEA) war er für den Nestroy-Preis nominiert.
Thomas Richter
© Anna Stöcher

Thomas Richter

Geboren 1977 in Penzberg. Ausbildung in Klassischer Gitarre. Regiestudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Zahlreiche Engagements als Schauspieler und Theatermusiker, u.a. am Landestheater Niederösterreich, Stadttheater Klagenfurt, Wuppertaler Bühnen, Vereinigte Bühnen Bozen sowie am Theater St. Gallen. Seit 2008 freischaffender Regisseur, Dramaturg, Autor und Musiker. 2004 und 2011 erhielt er das Dramatikerstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.
Dora Schneider
© Bettina Frenzel

Dora Schneider

Geboren in Stuttgart. 1996–2000 Studium der Theaterwissenschaft, Komparatistik und Neuen Deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2000–2004 Regiestudium am Max Reinhardt Seminar Wien. Inszenierungen u. a. am Landestheater Niederösterreich, Landestheater Linz, Volkstheater Wien, Stadttheater Klagenfurt, Stadttheater Bern, Wuppertaler Bühnen, Vereinigte Bühnen Bozen, Theater Winkelwiese Zürich, TAG Wien, Kosmos Theater Wien, Nestroyhof Wien, Ensemble Porcia, Theater St. Gallen und dem Theater Aachen. Seit 2014 Univ.-Prof. an der MUK Wien.
Arturas Valudskis
©

Arturas Valudskis

1963 in Litauen geboren. Musikstudium in Kaunas. Ab 1986 Regie- und Schauspielstudium an der Kunstakademie in Vilnius. Förderstipendium der Stadt Salzburg, dort 1994 Gründung des Theater Panoptikum. Zahlreiche Produktionen u. a. für das Toihaus Salzburg, die Musikwochen Millstatt, das Landestheater Salzburg sowie für das Schauspielhaus Salzburg. 2011 Gründung des Aggregat Valudskis mit Julia Schranz, Martin Bermoser und Markus Kofler. Im TAG waren zuletzt seine Inszenierungen DAS SPIEL: DIE MÖWE und KIRSCHGARTEN zu sehen.