Theatermacher*innen2021/22

Kaja Dymnicki
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Kaja Dymnicki

Geboren 1984 in Linz. Studium der Theater-, Film und Medienwissenschaft und der Bühnengestaltung an der Universität für angewandte Kunst Wien. Verschiedene Assistenzen am Schauspielhaus Wien, am Burgtheater Wien, am Theater in der Josefstadt und bei Filmproduktionen. Seit 2013 Zusammenarbeit (Text, Regie, Bühne) als Duo mit Alexander Pschill bei zahlreichen Theaterproduktionen. Nominierungen für den Nestroy-Theaterpreis (2015) und Nestroy Spezialpreis (2017). 2016 Gründung des Bronski & Grünberg Theaters (gemeinsam mit Alexander Pschill, Salka Weber und Julia Edtmeier).
Alexander Pschill
© Stefanie Leo

Alexander Pschill

Geboren 1970 in Wien. Schauspielausbildung am Cornish College of the Arts Professional Acting Conservatory in Seattle/Washington (USA). Von 2004 bis 2019 Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Seit 2013 Zusammenarbeit als Duo mit Kaja Dimnicki bei zahlreichen Theaterproduktionen (u.a. „Das weite Land“, „Gefährliche Liebschaften“, „Schuld und Sühne“, „Maß für Maß“). Nominierungen für den Nestroy-Theaterpreis (2015) und Nestroy Spezialpreis (2017). 2016 Gründung des Bronski & Grünberg Theaters (gemeinsam mit Kaja Dymnicki, Salka Weber und Julia Edtmeier). Zahlreiche Arbeiten in Film und Fernsehen.
Susanne Draxler
© Andrea Peller

Susanne Draxler

Studium Theaterwissenschaften an der Universität Wien, Musicalausbildung Performing Academy Wien, Staatliches Diplom im Fach Schauspiel. Als Darstellerin tätig im Prinzregententheater München, Wiener Metropol, Theater der Jugend Wien, Theater Akzent, Theater in der Walfischgasse, KosmosTheater, Ronacher, Theater in der Josefstadt und im Theater an der Wien (Wiener Festwochen). Als Regisseurin im Kosmos Theater Wien, Theater Drachengasse Wien, Kultur Herbst Neubau Wien. Seit 2017 Dozentin für Musikdramatik am “jam music lab conservatory” und seit 2018/19 Laboratories for Music Research/FEMINIST THEATRE PROJECT an der Jam Music Lab University und in der Demokratieküche. Workshops für Kinder und Jugendliche mit den Themenschwerpunkten Diversity, Ausgrenzung, Rassismus, Gender, Demokratische Strukturen, Zusammenleben der verschiedenen Kulturen, Persönlicher Ausdruck, Kommunikation.
Mimu Merz
© Markus Zahradnik

Mimu Merz

Mimu Merz ist ausgebildete Grafikerin, Alumna des Lehrganges Digitale Kunst und Mediengestaltung, Musikerin und Vokalistin im Bereich elektronischer Musik. Seit 2013 verstärkt Textproduktion in deutscher Sprache, seit 2019 Lektorin an der Universität für angewandte Kunst am Institut für Sprachkunst. Auszeichnungen: SKE Jahrespreis 2011, TRACK5 Jurypreis der Schule für Dichtung und Ö1 2014, österreichische Teilnehmerin der Red Bull Music Academy in Tokyo 2015, Startstipendium für Musik und darstellende Kunst (BKA) 2016. Bühnenprojekte in Innsbruck, Salzburg und Wien – u.a. die Produktion “Instant Choir 2.0” im WerkX Petersplatz. Seit 2001 Teil der siebenköpfgen Medienkünstler*innengruppe SOFA23 – 2002 mit einer U19 Prix Ars Electronica im Bereich Freestyle Computing ausgezeichnet.
Sina Heiss
© Bettina Frenzel

Sina Heiss

Geboren 1981 in Reutte/Tirol. MFA in Theaterregie an der Columbia University New York, Jazz-Gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Grafik-Design an der Universität für künstlerische Gestaltung Linz. Regietätigkeiten im In- und Ausland seit 2011, arbeitet als freie Theatermacherin mit Schwerpunkt auf modernen Adaptionen, interdisziplinären Kollaborationen (vor allem Musik- und Tanztheater) und Stückentwicklungen im Team und für Jugendliche (Preis Stadt der Vielfalt 2017 Linz für „Kirschkernweitspucken“ am Theater Phönix). Außerdem Tätigkeit als Autorin und Produzentin (u.a. für das Musikkabarett Vaginas im Dirndl). Aktuelle Produktion #schalldicht am Theater Phönix Linz.
Bernd Liepold-Mosser
© Berndi

Bernd Liepold-Mosser

Geboren 1968 in Griffen, Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Wien und Klagenfurt. Promotion 1993. International tätiger Regisseur, Autor, Produzent und Ausstellungsmacher. Zahlreiche Inszenierungen u.a. am Stadttheater Heidelberg, Oldenburgisches Staatstheater, Düsseldorfer Schauspielhaus, Stadttheater Klagenfurt, Theater Regensburg, Landestheater Vorarlberg, TAG Wien, Werk X. Auszeichnungen u.a.: Österreichisches Dramatikerstipendium 2001, Förderungspreis des Landes Kärnten 2007, Rom-Stipendium, Wiener Dramatikerstipendium 2007, Nestroy-Preis 2011, Publikumspreis der „diagonale“ 2012, Werkstipendium der literarmechana 2015, Nestroy-Preis-Nominierung 2016. Lehrtätigkeit an der Universität Klagenfurt, an der er das FWF-Forschungsprojekt „Performing Reality“ leitet. Seit 2020 Intendant des klagenfurtFESTIVAL
Susanne Lietzow
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Susanne Lietzow

Geboren in Innsbruck. Susanne Lietzow besuchte zunächst eine Modeschule in Wien und absolvierte anschließend ein Studium der Bildhauerei in New York und eine Schauspielausbildung in Innsbruck, wonach sie nach Linz, und anschließend an das Nationaltheater Weimar als Schauspielerin und später als Hausregisseurin engagiert wurde. Seit 1999 inszeniert sie u.a. am Schauspiel Hannover, Staatsschauspiel Dresden, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Stuttgart, Theater Magdeburg, Landestheater Linz sowie am Schauspielhaus und Volkstheater in Wien. Ihre Arbeit wurde unter anderem viermal für den Nestroy-Preis nominiert und zweimal (für „How much Schatzi“ von H.C. Artmann und „Höllenangst“ von Johann Nestroy) damit ausgezeichnet.
Johanna Orsini
© Dominik Maringer

Johanna Orsini

Geboren 1968 in Klagenfurt. Studium der Violine an der Musikhochschule Wien, Schauspielausbildung am Mozarteum Salzburg. Theaterengagements u. a. am Burgtheater Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Deutschen Theater Göttingen, am Volkstheater Wien, Schauspielhaus Graz, Stadttheater Klagenfurt, Theater Rabenhof, TAG Wien und Landestheater Linz. Jänner/Februar 2022 Klagenfurter Ensemble und ARGEKultur Salzburg „Zell-Arzberg“ von Werner Kofler, Regie Franz-Xaver Mayr. Neben den Engagements an verschiedenen Bühnen produzierte sie zahlreiche Eigenproduktionen und hatte Gastspiele im In- und Ausland. Film und Fernsehen: 2013 Hauptrolle im Spielfilm „Soldate Jeannette“ von Daniel Hoesl (ausgezeichnet mit dem Tiger Award beim IFF Rotterdam und dem Schauspielpreis der Diagonale), weiters spielte Orsini u.a. in „Licht“ (Barbara Albert) und „Murer – Anatomie eines Prozesses“ (Christian Frosch), 2019 "Landkrimi Kärnten" (Daniel Prohaska) und "M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (David Schalko).
Martina Spitzer
© Bettina Isabell Zehetner

Martina Spitzer

Geboren und aufgewachsen im Innviertel, OÖ. Ihre Theaterengagements führten sie u. a. ans Volkstheater Wien, Schauspielhaus Wien, Theater in der Josefstadt, Luzerner Theater, Landestheater Linz, Landestheater Niederösterreich, Stadttheater Klagenfurt, Rabenhof Wien, Festspiele Reichenau, Werk X Wien. Zusammenarbeit u.a. mit den Regisseur*innen Götz Spielmann, Viktor Bodó, Ulrich Seidl, Lily Sykes, Barbara Albert, Sabine Derflinger, David Schalko, Andreas Herzog, Sebastian Schug, Lies van de Wiel, Holger Barthel, Yosi Wanunu, Zino Wey, Ludwig Wüst, Sarantos Zervoulakos. Seit 2004 kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Regisseurin Susanne Lietzow und der Schauspielerin Maria Hofstätter, mit der sie in den letzten Jahren auch zahlreiche Tourneen und Gastspielreisen im deutschsprachigen Raum unternommen hat. Außerdem wirkt Spitzer in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit.
Gernot Plass
© Irene Petzwinkler

Gernot Plass

Geboren 1966 in Wien, Schauspieler, Autor, Regisseur, Musiker und Komponist. Er absolvierte Schauspielstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Es folgten Engagements im In- und Ausland (u.a. Stadttheater Klagenfurt, Stadttheater Ulm, steirischer herbst, Theater m.b.H., Theater Kosmos Bregenz). Er war Vorstandsmitglied der IG Freie Theater, Gründungsmitglied des urtheater. Inszenierungen u. a. am Theater Baden-Baden, Theater Phönix Linz, sowie für die Landesbühne Niedersachsen Nord. Gernot Plass ist Gründungsmitglied des TAG und seit der Spielzeit 2013/14 dessen künstlerischer Leiter. Für zwei seiner Inszenierungen war er für den Nestroy-Preis nominiert. Seine Text und Regiearbeiten am TAG unter anderen (RICHARD 2, DER PROZESS, HAMLET SEIN, MOORLAND, HEINRICH 4, FAUST-THEATER, (EIN) KÄTHCHEN.TRAUM, MACBETH, MEDEA)
Georg Schmiedleitner
© Georg Soulek

Georg Schmiedleitner

Geboren in Linz. Studium der Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft. 1983 Gründung der experimentellen Bühne »Spielstatt«. Mitbegründer und von 1989 bis 1996 künstlerischer Leiter des Theater Phönix Linz. Seit 1996 arbeitet Georg Schmiedleitner als freier Regisseur, u. a. am Theater in der Josefstadt, Nationaltheater Weimar, Volkstheater Wien, Theater Rabenhof Wien, dem Theater der Jugend Wien, am Schauspielhaus Bochum, Schauspielhaus Düsseldorf, am Burgtheater Wien, Staatstheater Nürnberg, am Deutschen, am Schauspiel Leipzig und am Nationaltheater Mannheim. Seit 2009 ist er auch als Opernregisseur aktiv, u.a. in Hannover, Nürnberg, Dresden, Salzburg, Bozen, Modena und Linz. 2013–15 Inszenierung des gesamten „Ring des Nibelungen“ in der Staatsoper Nürnberg. Zuletzt „La Boheme“ im neuen Musiktheater Linz und „Richard III“ im Theater Regensburg. 2004–2009 Bürger- und Performancetheater mit der Kulturinitiative „TheaterHausruck“ gemeinsam mit dem Autor Franzobel. Seit 2019 regelmäßig Stadtkultur- und Bürgertheaterarbeit in Weißenburg/Bayern in Zusammenarbeit mit Autoren wie Franzobel und Clemens Berger. 2005 Nestroy-Preis für seine Inszenierung von Franzobels „Hunt oder Der totale Februar“. In der Folge mehrfach für den Nestroy-Preis Regie nominiert.
Hannelore Schmid
© Carina Antl

Hannelore Schmid

Geboren 1978 in Wien. Private Schauspielausbildung. Zertifikatslehrgang Kulturmanagement am Institut für Kulturkonzepte. Arbeitet als Kulturmanagerin und Kulturvermittlerin u.a. für das Internationale Kinderfilmfestival, Buchclub der Jugend, Insitut für Jugendliteratur, Büchereien Wien.
Thomas Toppler
© Theresa Pewal

Thomas Toppler

Geboren 1985. Studium Schlagwerk an der Kunstuniversität Graz und Schauspielausbildung an der Schauspiel- und Clownschule Ècole Philippe Gaulier Paris. Als Musiker Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern. Gründungsmitglied von The Earlkings, zahlreiche internationale Auftritte. Regisseur der Londoner Theaterkompanie Ship of Fools, die seit 2014 durch Großbritannien tourt. Regie für diverse Musikgruppen und Werbespots. Thomas Toppler unterrichtet an der Schule des Theaters in Wien Physical Comedy und Bouffon.