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Onkel Wanja

Von Anton Tschechow/Arturas Valudskis

Vorstellungsdauer
keine Pause

Premiere: Sa. 08. Mai 2021, 20.00

Termine und Infos

Spielplan

  • Premiere

Über Onkel Wanja

„Man muss ein Werk schaffen, Herrschaften!“

Die allgegenwärtige Sinnkrise: Menschen in seltsamer Lethargie und einem andauernden Gefühl von Hilflosigkeit. Gleichzeitig jedoch ohne materielle Mängel und persönliche Einschränkungen. In Tschechows Meisterwerk ONKEL WANJA geht es um solche Existenzen, die sich ständig nach einem Ausweg aus ihrem unbefriedigenden Sein sehnen, daran leiden, sich aber gleichzeitig nie dazu aufraffen können, ihr Leben oder die Welt aktiv zu ändern. Stehen diese Eigenschaften der tschechowschen Figuren nicht in einem erstaunlich analogen Verhältnis zu uns? Machen nicht gerade sie seine Stücke heute immer noch so aktuell und spielbar?

Arturas Valdudskis, anerkannter Tschechow-Interpret, der am TAG schon erfolgreich DIE MÖWE und KIRSCHGARTEN in Szene gesetzt hat, nimmt sich dieser Figuren an und begleitet und formt sie liebevoll auf ihrem Weg. Seine Fassung von ONKEL WANJA wird gemeinsam mit dem Ensemble im Probenprozess in bewährter Weise aufs Wesentliche reduziert und durch den Vergleich verschiedener (auch der eigenen) Übersetzungen in eine neue sprachliche Form gegossen.

Das Komödienhafte und Humorvolle an Tschechows Texten ist Valudskis immer ein großes Anliegen. Und so entlässt er das Publikum am Ende mit einem Lächeln und der augenzwinkernden Botschaft, dass sowohl Handeln als auch Nichtstun die Gefahr der schleichenden Zersetzung menschlicher Verhältnisse in sich bergen kann.

Team

Es spielen
Ausstattung
Alexandra Burgstaller
Bühnentechnik
Hans Egger, Andreas Nehr
Dramaturgie
Isabelle Uhl
Lichttechnik
Katja Thührriegl
Regie
Arturas Valudskis
Regieassistenz
Renate Vavera
Textfassung
Arturas Valudskis
Ton
Peter Hirsch

Foto-Galerie

Für die Presse

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